Liebfrauenkirche Oberwesel, Inschriften Raum
Inschriften Liebfrauenkirche Oberwesel innen

Die Inschriften der Liebfrauenkirche Oberwesel im Bezugssystem des Raumes

Ein wesentlicher Teil des IBR-Projektes ist eine Fallstudie, in der sich die raumbezogene Inschriftenforschung neuartiger geoinformatischer Werkzeuge und Ressourcen bedient. Als exemplarischen Forschungsgegenstand haben wir die spätgotische Liebfrauenkirche in Oberwesel gewählt, die seit dem Jahr 2002 Teil des Weltkulturerbes Oberes Mittelrheintal ist. MitarbeiterInnen des Institutes i3mainz scannten  den Sakralbau von innen und außen. Die folgende Visualisierung der Punktwolke als Kamerfahrt zeigt, wie genau die Einrichtungsdetails im Innenraum durch die Scanner erfasst wurden. Mit einem Prototyps der Erfassungs- und Visualisierungssoftware GenericViewer wurden die dadurch entstanden Bilder und Punktwolken wurden in einem zweiten Schritt mit epigraphischen Fachdaten aus dem Portal Deutsche Inschriften Online (DIO) verbunden.

Die Studie analysiert in ihrer ersten Phase (Online-Publikation in Kürze) die Gründungsinschrift in Bezug auf ihre Kommunikation im Kircheninnenraum. Die Software dient dabei als Analyse- und Dokumentationswerkzeug, mit dessen Hilfe der Sichtbarkeitsraum (in der Begrifflichkeit der Spatial Syntax ist das der "Isovist") mit der räumlichen Verortung von sozialen Gruppen, Objekten und liturgischen Vorgängen in Bezug gesetzt werden kann.


Regesten zur Geschichte der Liebfrauenkirche

Im Rahmen der Projektstudie wurden von unserem Projektmitarbeiter Dr. Winfried Monschauer archivalische Quellen recherchiert, die hier als Regest abrufbar sind. Die gefundenen Dokumente beinhalten Hinweise zu einer Neuinterpretation verschiedener Ausstattungsstücke. Zum Abruf klicken Sie auf diesen Link.


Virtueller Flug durch die Punktwolke